Der Muskauer Park/Park Muzakowski

Hier, nördlich von Görlitz, durchfließt die Neiße einen der wohl schönsten Landschaftsparke Europas. Sein Schöpfer und Namensgeber, Fürst von Pückler-Muskau, legte ab 1811 ein  landschaftsarchitektonisches Meisterwerk an wie es seinesgleichen sucht.

Ca. 830 Hektar schönster Gartenkunst umgeben die Stadt Bad Muskau. Durch die Teilung in deutsche und polnische Seite, erlangt das Gartenreich seine Einzigartigkeit.

Besonders beeindruckend sind die Sichtachsen, die Fürst Pückler in genialer Weise anlegen ließ. Er schuf sie durch kunstvoll angepflanzte Gehölze, sorgsam platzierte Bauten und indem er die reizvolle Lage an den Hangterrassen des Neißetals nutzte.

Nicht ohne Grund könnte während eines Spaziergangs durch den Schloßpark angenommen werden in einem englischen Garten zu wandeln, sammelte Pückler doch Eindrücke und Erfahrungen auf seinen Reisen durch England. Für seine Leidenschaft musste eigens ein neues Wort geschaffen werden – „Parkomanie“.

Schon früh wurde der Wert dieser einzigartigen Gartenanlage erkannt. Seit der Wende wird sich deshalb bemüht, den Park in Pücklers Sinne wiederherzustellen und zu pflegen. Die Arbeiten der Pflege und Wiederherstellung lassen bei jedem Besuch Neues entdecken.

Belohnt wurden diese Arbeiten mit der Eintragung in die Welterbeliste der UNESCO im Jahr 2004. Seit Sommer 2005 schmückt ein Stein zur Erinnerung die Doppelbrücke, welche den deutschen und den polnischen Parkteil über die Neiße hinweg miteinander verbindet.

Wer sich also bei Spaziergängen, Wanderungen oder Radtouren in einer Landschaft erholen möchte, die sowohl natürliche als auch kulturelle Reize hat, wird hier zu jeder Jahreszeit auf seine Kosten kommen.

www.muskauer-park.de

Blick von der Karpfenbrücke über den Schloßteich zum Neuen Schloß
Blick zur Schloßwiese

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